Charisma: 5 Schritte zu mehr Ausstrahlung

Mehr Charisma, eine bessere Ausstrahlung – wie geht das? Moderatorin und Coach Petra Neftel hat fünf effektive Tipps, wie wir von innen heraus strahlen und besser wahrgenommen werden.

Mehr Charisma – so Strahlen wir besser!

Wenn wir etwas Souveränes ausstrahlen, gelassen wirken und schon unser Auftreten zeigt: Da ist eine authentisch!, wird vieles im Leben leichter. Das Beste ist: Jede von uns kann das lernen und praktizieren.

Petra Neftel weiß aus ihrer Erfahrung als Moderatorin und Coach, wie wir unsere Ausstrahlung und unsere Wirkung – das viel gepriesene Charisma – auf andere gezielt verbessern können. Wichtig ist dass wir uns selbst treu bleiben und es gleichzeitig schaffen, uns gut zu präsentieren.

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Wenn auch du an deiner Ausstrahlung arbeiten möchtest, können dir diese fünf Schritte helfen:

1. Baue Kontakt zu dir auf.

Nimm dir Zeit, in der du gut zu dir bist. Sorge für deinen Schlaf, deine Haut – und auch deine Kreativität. Nimm dir Zeit, in der du dir selbst zuhörst. Für viele ist es eine Anpassung, sich jeden Tag Zeit für seine Gefühle und Gedanken zu nehmen und sie aufzuschreiben.

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Aber nach ein paar Tagen wirst du herausfinden: Du nimmst dich selbst besser wahr. Und es verändert die Außenwirkung: Wer im Kontakt mit sich ist, kann auch Kontakt zu anderen aufbauen. Wer sich selbst führt, führt auch andere – und nimmt sie mit.

2. Finde deine innere Einstellung

Du willst deine Kunden gewinnen oder vielleicht sogar das Herz eines anderen Menschen? Es ist egal, was es ist: Du brauchst eine Einstellung, also deine Überzeugung zu dem, was du nach außen präsentieren willst. Diese Fragen helfen, dich auf einen wichtigen Termin, eine Präsentation, ein Casting oder ein Date vorzubereiten:

Was kann ich besonders gut machen und weshalb?
Wie stehe ich dazu?
Wie ist meine Beziehung dazu?
Was berührt das in mir?

Finde deine eigene Einstellung und mach sie dir ganz klar. Schreibe Sie sich auf. Wenn das sitzt und du deinen ganz eigenen Bezug zum Thema, der Person oder der Aufgabe hast, kannst du gar nicht anders, als überzeugend wirken.

3. Sei aufrecht.

Innerlich hast du jetzt eine Haltung zu dem, was du sagst und nach außen präsentiert. Du brauchst aber auch noch eine Körperhaltung, die dir entspricht, die du bewusst wählst und nach der du dich ausrichtest. Es ist egal, ob du zart bist oder stark, athletisch oder untrainiert.

Wenn wir aufrecht gehen, trauen uns andere eher zu, dass wir auch innerlich aufrecht sind. Wichtig ist also: Versuche deine Schultern dreimal am Tag bewusst von den Ohren weg nach unten zu ziehen.

Schiebe die Brust etwas nach vorne! Stelle dir für die ersten 14 Tage Erinnerungen auf deinem Handy dazu ein. Ob du stehst, gehst oder sitzt – halte deine Schulterblätter unten, dein mittlerer Rücken ist gerade, Brust leicht vorn. Ein Wunderbarer Nebeneffekt: Du wirst sofort sichtbarer.

4. Öffne dich.

Natürlich, wir wissen , dass Offenheit im Beruf nicht ganz ungefährlich ist. Gerade Frauen wird oft vorgeworfen, sie seien zu emotional. Aber öffne dich, dann öffnen sich dir auch andere.

Zuerst öffne dein Verstand indem du dich bestmöglich auf ein Thema Einstellst. Öffne aber auch dein Herz und lass andere Leuten ein wenig hineinsehen, denn so kommen Botschaften besser an.

Erzähle von schlechteren Phasen und wie du sie überwunden hast. Menschen interessieren sich für andere Leute und ihre Geschichten – vor allem wenn es kleine Heldenreisen sind. Gib persönliche Anekdoten zu den Fakten dann werden sie unverwechselbar und bleiben im Gedächtnis.

5. Lass den Anker fallen

Hab Spaß an dem, was du präsentierst. Das ist wichtig, aber sehr oft schwierig. Leute gehen mit Leuten mit, die etwas mit Freude und Spaß sagen und tun.

Klar, hat man manchmal keinen Spaß an bestimmten Aufgaben. Aber hilfreich kann sein, sich selbst einen Freude-Anker zu bauen, den man auswerfen kann. Vielleicht kannst du Spaß daran haben, wie du beispielsweise Zahlen präsentiert – in überraschender Reihenfolge und mit persönlichen Einleitungssätzen.

Oder du hast Freude daran, deine Charts anders zu gestalten und deiner Chefin oder deinem Chef zwischendurch Fragen zu stellen. Frage dich zu deinen Inhalten:

Was macht mir Freude?
Was kann anderen daran Freude machen?
Auch wenn du negative Ergebnisse präsentieren musst: Du kannst den Freude-Anker darin finden, Lösungsansätze mitzuliefern oder die negativen Ergebnisse als Motivation zu nutzen.

Baue dir zu jedem Inhalt, zu jedem Auftritt deinen Freude-Anker und die Leute werden sich von dir begeistern lassen.

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