Empathen TEST: 7 Gründe, warum Empathen mehr leiden als andere

Der Begriff Empathie ist bereits bekannt und es wurde viel gesagt. Empathie Menschen spüren und leiden mehr als andere, unter emotionalen Schmerzen.

Und immer mehr wird das negiert; vom Betroffenen selbst oder von seinem Umfeld. Das Emotionale Schmerz ist schwer zu verstechen und wird daher geleugnet.

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Hier sind 6 Gründe die besonders empathische Menschen füllen

  1. Empathie füllen mehr, Sie haben feineres Nerven und sind nicht selten traumatisiert und in einen Zustand der Dauer Alarmbereitschaft versetzt worden. Auch unter anderem, hat sie darin geschult zu fühlen: die Stimmungen der anderen zu erahnen; an die Art wie die Haustür aufgeht schon zu hören, ob die Mutter wütend ist und man aus der Schusslinie gehen muss oder, ob heute alles lieb und ruhig bleibt. Sie spüren an rein körperlichen Reaktionen was los ist.

  2. Ihre Sensibilität und ihre Erfahrungen machen sie zu Projektionsflächen derer, die sich selbst nicht oder nur wenig fühlen können. Wer sich selbst nicht richtig fühlt, überträgt infolge seine unverarbeiteten Gefühle auf jemand anderen übertragen. Hochempatische Leute sind schon früh für die Übertragungen anderer missbraucht worden. Sie beziehen in ihren unbewussten Jahren ihr Daseinsberechtigung Gefühl daraus, dass sie die Last anderer tragen. Sie sind darauf trainiert worden, ihre gesamte fähichkeit gegen sich selbst und in den Dienst der anderen zu vorhersagen.
    Sie geraten dann später auch weiterhin in entsprechende Situationen: sie fühlen sich, weil sie oft nichts anderes kennen, zu Leuten hingezogen, die sich selbst nicht spüren und die ihre unbewusste Charge auf sie übertragen.

  3. Lebenslänglichen werden die Empathen Sündenböcken, Sie erleben Mobbing in ihren Berufen und haben mehrere toxische Beziehungen mit Leuten, die einen Empathen brauchen, der ihren unverarbeiteten Schmerz für sie trägt.

  4. Empathen reagieren auf die Projektionen, die man ihnen aufbürdet. Das tun sie weil sie gefärbt von der emotionalen Last, die sie für den Anderen tragen.
    Sie reflektieren zurück, was sie bekommen haben. Die Spiegelung erscheint doch wie unter einem Vergrößerungsglas und wird vom Gegenüber als bedrohlich erlebt.

    Also für die Übertragung wird keine Verantwortung übernommen; das schliesst sich aus. Jeder empathische Mensch kennt das: man fühlt eine Ungerechtigkeit, einen unberechtigten Vorwurf oder Anklage, eine Vernachlässigung und wehrt sich. Das Gegenüber leugnet und verstärkt den Druck. Hohe Empathische Leute kommen an dieser Stelle emotional unter so einen Druck, dass sie beginnen, sich zu erklären und zu rechtfertigen, in der Hoffnung darauf, die Last der Übertragung wieder loszuwerden.

    Nichts kann einen mehr entlasten, als wenn der Andere plötzlich doch versteht und sich entschuldigt. Nur genau darauf warten hohe empathische Leute oft vergeblich. Projektionen dienen dazu, unbewussten Schmerz loszuwerden und eben nicht, die Verantwortung dafür zu übernehmen. Das bleibt dann auf den Schultern desjenigen liegen, der den Schmerz zu fühlen bekommt.

  5. Empathen wissen. Sie haben sehr früh schon Zugriff auf Einblicke, die von Erlerntem und Erfahrenen liegen. Das machen sie sich nicht immer Freunde; sehr oft werden ihnen die Dinge vorgeworfen, die ihnen nicht gerecht werden. Sie seien altmodisch, würden urteilen, und sich über andere erheben. Jeder Empath weiss, dass nichts davon stimmt. Und wie schmerzhaft es ist, wenn man für das, was man warum-auch-immer weiss, verurteilt und abgelehnt wird. Man fühlt sich verloren und isoliert; manchmal passiert das bei engsten Freunden – eine Erfahrung die Empathen im Laufe ihres Lebens häufig machen, vor allem, wenn sie an ihrem Schmerz noch nicht gereift sind.

  6. Ihr Mitgefühl macht sie besonders und rücksichtsvoll: Aufgrund ihrer Lesefähigkeiten und emotionalen Geschultes, das Leiden und auch die Seinsweise anderer Leuten besonders gut erfassen. Ein Gegenüber empfindet sich als gut wahrgenommen und verstanden. Ein sehr empathischer Mensch hingegen, wird sich in langen Phasen seines Lebens, sehr selten so gut aufgehoben und angenommen fühlen.

  7. Der Empathen füllt aber eben auch das, was andere verdrängen. Sie haben sehr feine Antennen für die emotionalen Verwundungen anderer und können, vor allem, wenn sie sehr gereift sind, die verdrängten Schuld-und Schamgefühle, sowie unbewusste Ängste und abgewehrten Schmerz im Anderen „sehen“.

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Sowas ist aber nicht immer erwünscht; so kann es passieren, dass jemand, der sich eben noch in der Gegenwart eines besonders empathischen Person wohl fühle, plötzlich mit Ablehnung reagiert, weil er sich ab einem gewissen Punkt zu scharf und genau wahrgenommen fühlt.

Die oft folgende Ablehnung ist sehr schmerzvoll für einen sehr empathischen Menschen. Nicht selten kommt es in diesen Situationen zu merkwürdigen Anschuldigungen, Unterstellungen und in denen sich der Empath nicht wiederfinden kann.

Sie leiden sehr in den Jahren ihres Lebens, in denen sie noch nicht akzeptiert haben, dass sie wirklich anders sind, als der Großteil der Menschen.
Obwohl es Wandel und zunehmend mehr Empathie zu geben scheint, sind sie in der Minderheit. Sie sind noch sehr auf sich selbst gestellt.

Hohe Empathische Leute sollen irgendwann beginnen, sich selbst zu glauben und vor allem, anstatt für andere, sich selbst zu spüren.
Und sie sollten beginnen, Mitgefühl mit sich selbst zu haben. Da die Welt um uns herum mit uns so umgeht, wie wir mit uns selbst umgehen, sollen die Empathen den Anfang machen. Und das bei sich!

Also wir kommen erst aus dem Opferstatus heraus, wenn wir Mitgefühl mit uns selbst haben. Wenn wir das nicht zulassen, verlagern wir den Wunsch nach Verstandenwerden unmerklich und automatisch nach aussen und suchen die Lösung im anderen. Damit geben wir unsere Power weg und kommen in Abhängigkeiten, die wir Beziehung nennen.

Wenn wir unsere Verletzungen eingestehen; wenn wir uns glauben, dass uns Unrecht getan wurde; wenn wir die Tränen fliessen lassen und aufhören, gegen uns und unsere wirklichen Gefühle zu kämpfen dann können die alten Wunden heilen. Wir müssen uns selbst trösten.

Also dann findet eine tiefe Reifung statt und nur dann kann sich das gigantische Geschenk entfalten, das dem Liebesschmerz des hoch empathischen Menschen innewohnt.

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