Positiv denken: ein besseres Leben ohne Jammern

Positiv denken-positiv denken lernen-positiv denken tipps-jammern hilft nicht-jammern auf hohem niveau-Jammern

Es gibt Tage, an denen alles schief läuft. Sie stehen morgens schon mit dem falschen Bein auf und der Rest des Tages wird einfach nicht gut. Tatsächlich erwarten wir dass beim Mittagessen etwas auf uns fällt, – und natürlich passiert es auch. Die Diskussion und Streit mit dem Partner abends ist dann auch irgendwie vorprogrammiert.

Ein Tag nachher können wir darüber jammern wie bumm unser vorheriger Tag war. Und dann noch wir beschäftigen uns total mit dem was schief gelaufen ist. Natürlich Heute wird auch nicht besser.

Also wir geraten in eine negativ Spirale, in der unsere Befürchtungen irgendwie permanent wahr werden. Wie ist das möglich ? Ganz einfach: Durch deine Denkweise.

Jammern geht immer

Grundsätzlich geht es uns gut. Das hören wir immer wieder – fühlen uns aber oft nicht so. Wir haben nervige Chefs, blöde Jobs, zu wenig Geld, das Knie tut uns weh, das Wetter ist zu kalt oder zu heiß, die Welt ist ungerecht.

Schon in der Kindheit hören wir oft „Geteiltes Leid ist halbes Leid“ – ein Grundsatz, den wir uns einprägen. Und deshalb tun wir gerne jammern. Wir glauben, dass es uns Erleichterung schafft, wenn wir alles teilen. Positiv Denken ist überhaupt nicht möglich: Wir konzentrieren uns sehr auf alles, was schief geht.

Jammern wurde fast zu einem gewöhnlichen kleingesprechen. Machen wir uns noch darüber lustig, dass niemand ehrlich auf „Wie geht es dir?“ antwortet, antworten hier schon beinahe aus Opposition alle mit „scheiße“.

Und wie antwortet man, wenn einer ein Gespräch mit Jammern anfängt? Richtig: Wir fangen an, auch zu jammern. Bei uns ist es ja auch nicht viel besser.

Ist das in Ordnung? Macht das Spaß? Gute Laune? Bringt uns das weiter?

Jammern wann hilft es

Natürlich gibt es die Momenten, in denen so Wichtigeres schief läuft, dass man alleine damit überfordert ist. In diesem Moment darf man sich an andere wenden. Man braucht einfach unterstützung.

Es ist schon zu wissen, dass man nicht alleine ist. Das jemand einem Last abnimmt und wieder klarer sehet. Das ist auch wirklich das einzige denkbare Szenario, in dem Jammern hilft.

Mittlerweile wird es permanent zweckentfremdet und eben wie Kleingesprechen genutzt. Das Ergebnis ist, dass wir uns im negativen Denken trainieren. Und wenn das positiv Denken immer das Ziel sein sollte.

Positiv denken – Das Gesetz der Anziehung

Ich mag nicht der Begriff „Gesetz“ so rein gar nicht, wenn es um mentale Themen geht. „Das Gesetz der Anziehung“ ist allerdings ein mittlerweile bekannter Begriff. Es besagt, dass wir genau das anziehen, was wir ausstrahlen. Das ist auf den ersten Blick sehr esoterisch, lässt sich aber ganz logisch herunterbrechen.

Vielleicht jemand hat immer schlechte Laune im Büro. Vielleicht, weil er zufällig zwei mal hintereinander eine blöde Aufgabe erledigen musste. Diese miese Laune lässt er alle seine Kollegen deutlich spüren – indem er einen passenden Gesichtsausdruck drauf hat und sich bei jeder Gelegenheit über die Situation beschwert.

Natürlich empfinden das die Kollegen als unangenehm aber was passiert? Sie entfernen sich von der Person und auf Dauer fällt es ihnen leichter, unangenehme Aufgaben immer wieder an diesen Menschen auszudrücken. Ein Teufelskreis.

Andersherum: Wer sind die beliebtesten Menschen in eurem Freundeskreis oder Umfeld?

Sie haben oft gute Laune, beschweren sich selten und scheinen positiv Denken schon mit der Muttermilch aufgenommen zu haben. Es scheint, als flöge ihnen alles zu. Und warum? Weil man sich in der Nähe dieser Menschen gut fühlt. Sie verbreiten eine positive Stimmung.

Das Gesetz der Anziehung hat weder was mit Esoterik noch mit Gesetzen zu tun. Es ist eine logische Schlussfolgerung dessen, was wir nach Außen hin ausstrahlen.

Video: Hör auf zu jammern!

So stoppt man Jammern

Um positiv zu denken, lernen wie zuerst das Jammern aufzugeben. Der erste Schritt beginnt im Außen und geht dann ins Innen.

Klingt einfach, ist aber sehr schwer. Immerhin haben wir gelernt, dass Jammern hilft. Und wir sehen täglich, dass überall gejammert wird.

1) Bewusstsein schaffen

Der erste Schritt: Bewusst werden, dass wir gerade jammern. Wenn du etwas Negatives sagen willst, frag dich erst einmal kurz, woher dieser Impuls kommt.

Ist es eher ein Lückenfüller, um irgendwas zu sagen? Sind wir zum Beispiel neidisch auf jemand anderen? Oder wollen wir tatsächlich im Hilfe bitten?

2) Sag nichts

Sind ersteres oder Zweiteres der Fall, ist der nächste Schritt: Einfach mal nichts sagen. Lass es bei einem „Guten Tag“ oder sprecht über irgendetwas anderes. Spricht nicht über das schlechte Wetter, nicht über die nervigen Aufgaben des Tages.

4) Positives sagen

Wenn bis da alles stimmt , können Sie noch einen Schritt weiter gehen und bewusst Positives sagen. Irgendwas Gutes wird schon passiert sein, über das man sprechen kann. Zum Beispiel, dass man einen schöne nachricht bekommen hat oder das man sein Lieblingsessen für die Mittagspause dabei hat.

5) Hör auf zu Jammern

Wie gesagt fangen wir ganz automatisch an zu jammern, wenn andere auch jammern. Was nützt es uns also, wenn wir mit jemandem sprechen, der direkt anfängt zu jammern? Es klingt hart aber : Damit wir nicht von anderen runter gezogen werden, müssen wir diesen Jammerern aus dem Weg gehen.

Natürlich können wir versuchen,Andere auf die positive Aspekte abzulenken. Wenn das nicht funktioniert, gibt es nur zwei Möglichkeiten:

  1. Entweder knallhart sagen; dass das Jammern nicht hilft (und riskieren, dass der Andere auch noch sauer wird).
  2. Oder aber wir vermeiden es zu reden. Und einfach sagt, ihr müsst euch erstmal einen Kaffee machen. Das ist hart und ein bisschen unhöflich, aber ist besser für euch.

Positiv denken immer trainieren

Im ersten Schritt ist das, etwas Positives zu sagen, im zweiten Schritt ist es, sogar aus miesen Situationen noch das Beste zu ziehen.

Ich sage nicht, dass es immer klappt. Man muss nicht immer gute Laune haben. Aber zumindest ist es eine enorme Verbesserung der Lebensqualität, wenn man weiß, wie mächtig das positiv Denken wirklich ist.

Die Mechanismen hinter dem Jammern zu kennen hilft bereits sehr , dass man nicht in negative Gedankenspiralen verfällt. Und das wiederum unterstützt einen dabei, auch nach Außen hin eine deutlich positivere Ausstrahlung zu haben. Was dazu führt, dass man hilfsbereite, freundliche, besser gelaunte Leute in sein Leben zieht.

Positiv denken-positiv denken lernen-positiv denken tipps-jammern hilft nicht-jammern auf hohem niveau

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *